Mini PCs
Abgesehen von den endlosen Optionen an Desktop PCs und Notebooks gibt es noch einen kleineren Mitstreiter: den Mini PC. Das wohl größte Beispiel ist der Apple Mac mini, aber mittlerweile gibt es auch einige Windows Varianten. Auch, wenn eine Maschine der anderen nicht gleicht, können Mini PCs doch eine Menge Leistung in Gehäusen unterbringen, die kleiner als ein Buch sind.
Es gibt viele gute Gründe für Mini PCs. Sie sind extreme leise und können trotz ihres kleinen Gehäuses eine Menge Performance haben. Wenn Sie also Platzmangel haben, ist das genau das richtig für Sie.
Es gibt aber natürlich auch Nachteile. Das kleine Gehäuse lässt schon erkennen, wie schwer es sein kann, eine Maschine aufzurüsten, da solche Komponenten oft eine Menge Geld kosten.
Es gibt keinen Platz für Zusatzkarten wie GPUs, aber per USB lässt sich mittlerweile so gut wie alles anschließen. Für mich macht dies einen Kauf allerdings schon wieder sinnlos. Ein weiteres Problem ist der Preis: Während Mini PCs weniger als Laptops kosten, stellen Sie noch lange nicht so viel Wert wie ein ähnlich teurer Desktop PC dar. Denken Sie daran, dass Mini PCs standardmäßig nie mit Monitoren, Lautsprechern oder Eingabegeräten ausgeliefert werden.
Der Mini PC wird oft übersehen, aber lassen Sie sich davon nicht mitreißen, da er durchaus seinen Nutzen hat. Sie sollten vor einem Kauf allerdings gründlich darüber nachdenken, welchen Zweck er in Ihrem Büro oder Entertainment Center erfüllt. Wird er lediglich für E-Mails benutzt? Oder wollen Sie auf ihm Ihre Finanzen verwalten, Fotos und Videos bearbeiten und Filme gucken? Sobald Sie wissen, welche Aufgaben er Tag für Tag bewältigen muss, können Sie loslegen und nachsehen, welcher Mini PC genau zu Ihren Bedürfnissen passt.
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